Verfahren zur Tapetenherstellung
Tiefdruck

Der Kupfertiefdruck, eine Technik, die unter anderem auch oft zur Herstellung von Zeitschriften verwendet wird, ermöglicht es, Muster fotografisch getreu wiederzugeben.
Von der Vorlage werden Farbauszüge angefertigt, die auf fotomechanischem Wege gerastert auf die Druckzylinder übertragen werden. Die Rasterpunkte übertragen die Farbe auf das Papier.
Durch Übereinanderdrucken von sechs Hauptfarben lassen sich zarteste Farbübergänge und Farbverläufe erzielen, die bei den anderen Druckverfahren nicht möglich sind. Papier-, Kunststoff- und Metalltapeten können so bedruckt werden.
Tiefdruck ist neben dem Siebdruck eines der heute gebräuchlichsten Druckverfahren für Tapeten.
Von der Vorlage werden Farbauszüge angefertigt, die auf fotomechanischem Wege gerastert auf die Druckzylinder übertragen werden. Die Rasterpunkte übertragen die Farbe auf das Papier.
Durch Übereinanderdrucken von sechs Hauptfarben lassen sich zarteste Farbübergänge und Farbverläufe erzielen, die bei den anderen Druckverfahren nicht möglich sind. Papier-, Kunststoff- und Metalltapeten können so bedruckt werden.
Tiefdruck ist neben dem Siebdruck eines der heute gebräuchlichsten Druckverfahren für Tapeten.
Hochpräge
Bei dieser Tapetensorte wird zunächst ein meist 70 oder 80 g/m² schweres holzfreies Rohpapier im Tiefdruck bedruckt. In einem zweiten Maschinengang wird ein holzhaltiges Unterpapier (zwischen 90 und 100 g/m² je nach Qualität) unterkaschiert und dann verformt. Es handelt sich bei den Prägemustern in der Regel um sehr tiefe Prägungen, woraus der Name "Hochpräge" resultiert.
Die so hergestellten Tapeten sind formstabil. Die Formstabilität wird dadurch erreicht, dass die Tapete mit dem Kleber im nassen Zustand verformt und anschließend getrocknet wird. Die Prägung kann im Rapport oder rapportlos erfolgen.
Die so hergestellten Tapeten sind formstabil. Die Formstabilität wird dadurch erreicht, dass die Tapete mit dem Kleber im nassen Zustand verformt und anschließend getrocknet wird. Die Prägung kann im Rapport oder rapportlos erfolgen.

Mineralischer Schaum

Für die Herstellung dieser Tapete setzt man vorrangig spaltbares Duplexpapier ein. Der Druck kann in einem oder in zwei Arbeitsgängen erfolgen. Das Papier wird zuerst mit einem Muster im Tiefdruck bedruckt, das letzte Farbwerk hat eine tiefer geätzte Walze und druckt im Rapport auf Wasser basierenden Schaum.
Nach dem Auftrag der Schaum-Paste wird mittels Hitzeeinwirkung in einem Trockenkanal das Wasser verdunstet und das Acryl bei einer Temperatur von ca. 150 °C aufgeschäumt. Nach dem Aufschäumen erfolgen Abkühlen, Kantenschnitt und Aufrollen auf Verkaufslänge.
Natürlich kann dieses Verfahren auch in zwei Arbeitsgängen zerlegt werden. In diesem Fall wird zuerst mit hoher Geschwindigkeit das reine Tiefdruckmuster gedruckt und auf Großrolle als Halbfertigware wieder aufgerollt. Diese Großrolle wird dann einer extra dafür konstruierten Schaum-Druckmaschine zugeführt, die ein oder mehrere Druckwerke haben.
Nach dem Auftrag der Schaum-Paste wird mittels Hitzeeinwirkung in einem Trockenkanal das Wasser verdunstet und das Acryl bei einer Temperatur von ca. 150 °C aufgeschäumt. Nach dem Aufschäumen erfolgen Abkühlen, Kantenschnitt und Aufrollen auf Verkaufslänge.
Natürlich kann dieses Verfahren auch in zwei Arbeitsgängen zerlegt werden. In diesem Fall wird zuerst mit hoher Geschwindigkeit das reine Tiefdruckmuster gedruckt und auf Großrolle als Halbfertigware wieder aufgerollt. Diese Großrolle wird dann einer extra dafür konstruierten Schaum-Druckmaschine zugeführt, die ein oder mehrere Druckwerke haben.
Leimdruck
Das ursprüngliche Druckverfahren für Papiertapeten ist der Leimdruck. Er hat seinen Namen von dem Bindemittel Leim für die dabei verwendeten Farben.
Die bei diesem Hochdruckverfahren verwendeten Druckwalzen bestehen aus einem Holzkern.
Die hochliegenden, druckenden Teile sind aus Messingstreifen gebogen und eingeschlagen. Große druckende Flächen sind mit Filz ausgefüllt. Für jede Farbe des Musters ist eine Druckwalze erforderlich.
Für einfachere Muster werden heute Kunststoffwalzen verwendet, die nicht druckenden Teile sind ausgefräst.
Die bei diesem Hochdruckverfahren verwendeten Druckwalzen bestehen aus einem Holzkern.
Die hochliegenden, druckenden Teile sind aus Messingstreifen gebogen und eingeschlagen. Große druckende Flächen sind mit Filz ausgefüllt. Für jede Farbe des Musters ist eine Druckwalze erforderlich.
Für einfachere Muster werden heute Kunststoffwalzen verwendet, die nicht druckenden Teile sind ausgefräst.


